Definiere eine klare Prämisse, die sich in räumliche Szenen übersetzen lässt, aber ebenso stark in kurzen Clips, Newslettern oder Live‑Sessions klingt. Skizziere, welche Emotion in welchem Kanal zuerst geweckt wird und wie der nächste Kanal diese Emotion steigert. Vermeide Duplikate, setze Akzente: Ein Raum zeigt Nähe, ein Feed liefert Kontext, ein Audio trägt Intimität. So fügt sich alles zu einem erinnerbaren Ganzen.
Lege fest, welche physikalischen Gesetze in der VR gelten, wie AR‑Objekte an reale Orte verankert werden und welche Konsequenzen Handlungen dauerhaft hinterlassen. Dokumentiere Zeitlinien, Ortslogik, visuelle Codes, Klangsignaturen und Grenzen der Magie. Ein lebendiges, versioniertes Dokument verhindert Widersprüche, ermöglicht delegierbare Entscheidungen und schützt die Kohärenz, wenn parallel mehrere Teams Inhalte für unterschiedliche Kanäle entwickeln oder experimentelle Features erproben.
Lass Figuren Zustände behalten: Eine in VR gewonnene Erinnerung könnte als dezent funkelndes Artefakt in AR auftauchen und später als Melodie im Podcast rückbezüglich erklärt werden. Plane Beziehungsdynamiken so, dass Interaktionen auf mobilen Geräten Vorfreude erzeugen, während Headsets kathartische Wendepunkte tragen. Halte Biografien, Motivationen, Trigger und Stimuli konsistent, damit Zuschauer Bindung aufbauen und neugierig jeden Kanal freiwillig weiterverfolgen.
Ordne Interaktionen narrativ: Ein kurzer Blick öffnet eine Erinnerung, eine geöffnete Hand sammelt Lichtfäden, ein flüstertes Wort verändert Stimmung. Reduziere Menüs, bevorzuge Dinge, die man begreifen kann. Haptik muss sparsam, aber präzise dosiert sein. Ein leichter Impuls zur richtigen Zeit ersetzt drei Tutorial‑Screens. Teste mit Neulingen, beobachte, wann ihr Körper zuerst antwortet, und lass daraus die Interface‑Grammatik entstehen.
Biete Modi für sitzende, stehende und begrenzte Räume. Erlaube variable Bewegungsgeschwindigkeit, klare Horizontrahmen, Snap‑Rotation und feste Anker für Ruhe. Untertitel, Visualisierungen von Raumklang, kontrastreiche Farbpaletten und alternative Steuerungen öffnen Türen. Dokumentiere Einstellungen als Profile, die zwischen Geräten mitwandern. So fühlt sich niemand abgehängt, und Communities entstehen, weil Menschen ihre bevorzugte Art der Teilhabe mit anderen teilen und weitergeben.